Staatsmacht: Der Verfassungsschutz ist immer dabei
Der Verfassungsschutz, ein politisches Instrument, zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung; so zumindest lautet die genaue Definition auf dem Papier, welches einem alten Sprichwort zur Folge äußerst „geduldig“ sein kann. Sogenannte systemkonforme Bürger, die dem staatlichen Götzenbild erliegen, glauben selbstverständlich an die Rechtmäßigkeit des Verfassungsschutzes, dem suggerierten, demokratischen Ordnungssystem. Bei Querdenkern, Menschen, welche gewisse Abläufe im System hinterfragen, sieht das jedoch ganz anders aus: Sie werden vehement haltlos überwacht und zum Teil sogar in hohem Maße schikaniert, obwohl sie friedlich argumentieren sowie um die Wahrung demokratischer Werte bemüht sind. Das spielt bei Verfassungshütern jedoch keine Rolle, sie schützen einzig die Interessen des herrschenden Systems, vereinen in ihrem Organ konspirativ alle drei Staatsgewalten.
Was klingt wie ein Thriller, ist unlängst Realität im BRD-System: massive Überwachung, totalitäre Bevölkerungskontrolle mittels dem politischen Instrument Verfassungsschutz. Wer mit Hinterfragungen beginnt, dem passiert anfangs gar nichts. Der Verfassungsschutz beobachtet erst einmal in Form von Stichproben anfängliche Wandlungen bzw. Auffälligkeiten eines Staatsbürgers. Dazu fahren sie unauffällig mal dem Auto hinterher, gucken, mit wem sich die betreffende Person trifft; dann erfolgt eine genaue Analyse gemachter Äußerungen sowie evtl. verfasster Schriften mit Hilfe diverser Experten für Schriftpsychologie.
Das Märchen vom Extremisten
Wird innerhalb dieses Prozesses angeblicher „Extremismus“ festgestellt, kommt das staatliche Bollwerk in Bewegung. Fortan protokolliert der Verfassungsschutz das gesamte Verhalten dieser Person. Heimliche Befragungen von Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitgebern, Telfonüberwachung, Emailkontrollen, nette Staatstrojaner als auch stille SMS gehören fortan zum Alltag jener durch den Verfassungsschutz überwachten Person.
Das Ganze geschieht konspirativ, zwecks kategorischer Feststellung. Im Wesentlichen sprechen wir hier von 2 Hauptkategorien: den Machern, auch genant Organisatoren, oder wie sie der Verfassungsschutz liebevoll nennt, „Überzeugungstätern“ und den teilweise immer noch systemkonformen Mitläufern, welche aus dem kurzweiligen Frustmoment heraus freiheitlichen Idealen als Trend folgen, beim ersten Windzug allerdings umfallen. Im Falle eines Mitläufers stellt der Verfassungsschutz die Akte nach hinten, führt nur Stichproben durch, um bei einer anstehenden Großaktion solche Personen als V-Leute (Informanten) anzuwerben.
Organisatoren hingegen, welche neue Visionen umsetzen, Menschen zusammenführen, stehen ganz oben auf der „schwarzen Liste“ des Verfassungsschutzes, denn im herrschenden Machtsystem gibt es für den Verfassungsschutz keine schlimmeren Menschen als jene, die alle Strategien durchschaut haben und durch ihre freiheitliche Rhetorik Menschenmassen mobilisieren, vereinen können. Hier wird dauerhaft beobachtet, ein psychologisches Profil angelegt. Ist die betreffende Person über Jahre aktiv, baut Netzwerke auf, wagt es eigenständig zu handeln, dann agiert der Verfassungsschutz härter.
Existenzvernichtung – sie können dir alles nehmen
Anhand ihrer Beobachtungen wissen Verfassungshüter, dass freie Denker keinesfalls nachgeben, wenn Staatsschützer auflaufen. Dennoch machen diese meist einige Versuche, suchen erst freundlich, dann bestimmend das Gespräch. Was folgt? Wer sich nicht beugt, der wird gebrochen. Anrufe bei Geschäftspartnern oder Arbeitgebern mit dem freundlichen Hinweis, dass sie einen „Staatsfeind“ beschäftigen bzw. mit diesem Geschäfte machen, und es „nett“ wäre, den Kontakt abzubrechen. Zweiter Schritt: Freunde, Bekannte, mögliche Kunden verunsichern mittels inszenierter Rufmordkampagne unter Zuhilfenahme anonymer Dritter. Es wird alles dafür getan, dass freie Organisatoren keine finanziellen Mittel mehr erhalten, um ihre Vision umzusetzen, damit sie eines Tages aufgeben und als Angestellter irgendwo jeden Tag wieder staatlicher Normungen erliegen, aus Angst im Armenhaus zu enden. Freunde, Bekannte, sogar Familienmitglieder, alles wendet sich von einem ab und alles nur, weil man mit antihumanen Vorgehensweisen des Staates nicht einverstanden ist. Demokratie besagt, dass ich ein Staat in Frage stellen darf als Bürger, bis hin zur eigenständigen Gestaltung einer komplett neuen Staatsordnung. Im Falle der BRD bedeutet dies: Ist die Menschenwürde sowie die freie Entfaltung der Persönlichkeit, der Schutz der Privatsphäre nicht mehr gewährleistet, dann entspricht dies einer Diktatur. Infolgedessen hat der Staatsschutz keine legitime Handlungsberechtigung mehr, weil dessen Wirken keineswegs die Volksinteressen schützt, ergo das Grundgesetz nicht eingehalten wird. Oder ist der Verfassungs-„Schutz“ über alle Gesetze erhaben? Dann würde dieses Organ alle 3 Gewalten vereinen, was der Staatssicherheit jüngster Geschichte gleichkäme.
Menschen, die quer denken, kritisch hinterfragen, sind keine Extremisten, und der Verfassungsschutz hat keine Berechtigung, sie als solche zu deklarieren. Wahrer Extremismus findet statt in Form staatlicher Kriegstreiber, wenn Kinder aufgrund von Uranmunition, behinderte Kinder zur Welt kommen, Menschen sterben müssen oder verhungern aufgrund machtgieriger Kapitalinteressen. Wo bitte ist hier der Verfassungsschutz aktiv? Der Verfassungsschutz ist eigentlich dem Staatsorgan unterstellt, den Bürgern, die diesen Staat bilden. Dass der Verfassungsschutz aber konträr dazu seine Bürger fesselt, ihre Existenzen zerstört, wenn sie nicht ins „Sklavenbild“ passen, verdeutlicht, wie antihuman, verlogen unsere „Demokratie“ in Wirklichkeit ist; wohlgemerkt nach Richtlinien einer BRD, denn von einem souveränen, deutschen Staat kann schon lange keine Rede mehr sein.
Anmerkung: Dieser Artikel basiert auf verschiedene reale Erlebnisse sowie Beobachtungen, nicht auf Vermutungen oder Unterstellungen!
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